SPD im Élysée: Neue Dolchstoßlegende?

Sozis eröffnen Europa-Kindergarten im Élysée-Palast: Heute treffen Gabriel, Steinmeier und Steinbrück den französichen Präsidenten in Paris.  Was will die SPD-Troika dort? Hollande weiß sehr wohl, dass Merkel die „Drei von der Tankstelle“ braucht, weil ohne diese die Fahrt in den Euro-Abgrund nicht fortgesetzt werden kann.

 

von Wilfried Kahrs

Der Euro-Motor klemmt und stottert, statt Antrieb nur noch schwarze Rauchschwaden am Heck, ein Fahrgast nach dem andern erliegt dem Geldmangel Sauerstoffmangel, denn auch innerhalb nur noch Qualm, Griechenland ist schon umgefallen, Spanien wird auch gerade ohnmächtig. Diese Situation erfordert jetzt natürlich ganze Kerle.

Da machen sich die „Drei von der Tankstelle“, namentlich Gabriel, Steinmeier und Steinbrück, von der SPD-Fern-Heilwerkstatt eilends auf den Weg, mit ihrem französischen Werkstattmeister Hollande nach Ursachen zu forschen. Mutti scheint nicht so das rechte Feeling für die Technik zu haben, denn sie hätte als Co-Pilotin der Euro-Rostlaube das erste Anrecht darauf, gemeinsam mit Hollande, unter die Karre zu kriechen um nach dem Rechten zu sehen.

 

Dies scheint aber dem François arg suspekt zu sein. Stattdessen holt er die „Retour-Kutsche“ aus der Garage und macht erst einmal eine zünftige Herrenrunde mit seinen Sozi-Kollegen in den Élysée-Palast, derweil Merkel gemeinsam mit den Fahrgästen in der Rußwolke schmoren darf. Zur Sicherheit haben sie auch die Paris-Berlin Achse noch mitgenommen, damit die Merkel nicht unbemerkt mit der Euro-Schleuder durchbrennt.

Nun gut, damit dürfte der Euro-Kindergarten endgültig eröffnet und auch klar herausgestellt sein, welchen Stellenwert die lädierte Euro-Schleuder hat. Ganz zur Freude der Besucher hat Hollande sogleich die neue Europa-Flagge auf dem Kindergarten aufziehen lassen, als eindeutiges Emblem für die Ausrichtung dieser „euronalen“ Männertruppe, siehe Bildbeweis.

 

Die Herrenrunde der Finanzklempner ist momentan wichtiger und wenn sie fertig getagt haben, der Kindergarten sich vollends eingespielt hat, dann kann die deutsche SPD-Fraktion „dem Merkel“ die Offenbarungen des Hollande „verdeutschen“. Wir müssen halt nur noch begreifen, dass es in der Politik etwas viel wichtigeres gibt als die Lösung von schnöden, wenn auch lebensbedrohlichen Problemen. Das Spiel um die Eitelkeiten. Und wenn du mich abblitzen lässt, dann lass ich dich allemal abblitzen. Schließlich hat ja unser Murksel damit angefangen. Diese leichtfüssige Haltung zur Weltpolitik passt derzeit gut in das EM-spielverseuchte Europa. Ob dabei allerdings ähnlich viel Punkte und Pokale zu holen sind, dass dürfte höchst zweifelhaft sein.

 

Machen wir noch einen kurzen Blick auf das (be)klemmende Verhältnis der beiden Haupt-Protagonisten. Eine kurze Rückblende: Merkel und Sarkozy, in jeder Phase elegant und schwungvoll, stets vom einheitlich – elitären Schwarz getragen, jederzeit zu einer BRDigung bereit, traten sie gern einträchtig als „Merkozy“ oder „Sarkel” in Erscheinung, bis der „Sarkel-Deckel“ durch Wahlversagen in Frankreich unsere Bundesmutti zur politischen Witwe machte.

Mit Hollande ist jetzt alles anders. Allein die Mischung aus Rot und Schwarz lässt schon auf eine abstoßende Färbung schließen, die in Europa gar niemand haben möchte. Dessen nicht genug, das Gespann ist auch noch eine Beleidigung für die Ohren und feinen Sinne. „Hollerkel“ wirk schon recht holperig, aber bei „Merde“ ist dann wirklich alles zu spät. Damit muss man keinem Franzosen mehr kommen, das geht gar nicht und hat in jedem Falle zwingend eine Rote Karte zur Folge.

 

Nun denn, der Werkstattleiter Hollande weiß sehr wohl, dass Mutti die „Drei von der Tankstelle“ braucht, weil ohne diese die Fahrt in den Euro-Abgrund nicht fortgesetzt werden kann. Die Reparatur des Euro-Todesgefährts über Bundestag und Bundesrat wird ohne diese Jungs nicht machbar sein.

Anders als Merkel wollen diese Bastel-Brüder aber unbedingt noch einen Turbo mit einbauen. Es macht einfach keine Freude diese edle Europa-Karosse mit Abermillionen europäischen Passagieren an Bord im Schritttempo auf den Abgrund zurollen zu lassen, wie es die zauderliche Merkel plant.

Nein, es muss dabei scheppern und krachen und auch mit „Max-Speed“ über die Klippe zu manövrieren sein, damit der freie Fall (der eigentliche Kick wie beim Fallschirmspringen) hernach möglichst lang andauert. Und für noch mehr Freude und maximale Geschwindigkeit, verwenden wir jetzt schon die Rettungsschirme als Putzlappen und lassen sie gleich beim ersten Tuning in Griechenland und Spanien liegen.

 

Vermutlich ist „Kindergarten“ noch eine verharmlosende Umschreibung für die neue Lieblingsbeschäftigung dieser Sozi-Brüder, möchten sie doch auch gerne noch den Pilotenjob statt nur Mechaniker oder Steigbügelhalter für diese Höllenfahrt zu sein. Aber Merkel wie auch die Sozis beklagen sich schon seit langer Zeit, dass sie sich diese blöden Passagiere gar nicht selber ausgesucht haben.

Viele von den widerwilligen Reisenden versuchen sich noch auf auf ein Piratenschiff zu retten, getragen von der Hoffnung, dass diese einen weniger wahnsinnigen Kurs einschlagen und nicht so lebensmüde daherkommen wie diese ahnungslose und selbstverliebte Mechanikerrunde, denen die Passagiere ebenso egal zu sein scheinen wie der atemberaubende Spritverbrauch des Euro-Monstervehikels.

qpress.de

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