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Zypern ist angeblich gerettet. Doch der neue Deal ist noch viel schlimmer als der alte: Einlagen über 100000 Euro gehen verloren. - Kein Parlamentsbeschluss nötig.

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Was wie ein kleines Märchen klingt, ist derzeit leider bittere Wahrheit. Zypern kämpft gegen die Staatspleite und die globalen Kapitalmärkte zittern.

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Finanzbedarf Zyperns größer als erwartet. Die zunächst vereinbarten 17 Milliarden Euro würden nicht ausreichen, heiße es im Umfeld der Verhandlungen.

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Zypern: Einigung mit Troika bei Sonderabgabe auf Bankeinlagen. Einmalige Abgabe in Höhe von 20 Prozent auf Einlagen bei der Bank of Cyprus von mehr als 100.000 Euro. 4% bei allen anderen Banken.

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Die Welt redet über Zypern. Doch schon lange herrscht in der Eurozone die "kalte" Enteignung: Negativzinsen vernichten die Kaufkraft des Geldes. Vermögensabgaben und Steuererhöhungen greifen nach dem Geld der Bürger.

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Top-Ökonom Hans-Werner Sinn warnt vor Banken-Run in Europa.  „Die Gefahr eines europaweiten Bank Runs besteht latent, denn die Bankenwelt Südeuropas ist angeschlagen".

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Früherer EZB-Chefökonom Jürgen Stark:  „Die EZB macht sich dadurch politisch sehr angreifbar. Eine Notenbank darf sich nie in die Lage bringen, dass sie für den Kollaps eines Finanzwesens verantwortlich ist und das Wohl und Wehe des gesamten Systems an ihr hängt.“ – Warnung vor Inflation wie in den 70er Jahren.

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Aus dem Gebälk der Eurozone raucht es. Wenn sich die Politik nicht ändert, dann werden bald Flammen daraus schlagen und die Rettungseuropäer vor den Trümmern dessen stehen, was einmal die europäische Einigung werden sollte.

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Wirtschaftsforscher sieht wegen Zypern Finanzsystem am Abgrund. IMK: „Nach der dümmsten wirtschaftspolitischen Entscheidung in jüngster Zeit, alle zypriotischen Sparer mit einer Abgabe zu belegen, steht das Finanzsystem wieder einmal am Rande des Abgrunds. Falls binnen weniger Stunden keine tragfähige Lösung in der Zypern Frage gefunden wird, droht der Kollaps“.

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Größte zyprische Bank dringt auf Annahme des Euro-Rettungspakets. Dabei sei eine Zwangsabgabe auf Bankguthaben das geringere Problem: Sollte das Bankensystem zusammenbrechen, wären alle Einlagen verloren.

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Die Existenz des Euros darf offenbar in den Medien nicht in Frage gesgtellt werden. Ein neuerliches Beispiel für nachträgliche Zensur liefert "DER SPIEGEL".  In der Online-Ausgabe wurde die Überschrift "Der Euro wird zerbrechen" durch eine harmlosere Variante ausgetauscht.

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EZB bereitet Kapitalverkehrskontrollen für Zypern vor. Außerdem: Zyperns Bürger sollen für eine längere Zeit nur einen begrenzten Betrag an Bargeld an Geldautomaten abheben können. Zusätzlich ist im Gespräch die Spareinlagen vollständig einzufrieren.

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Finanzpolitiker zerreißen EZB-Krisenmanagement. Inzwischen sei allen klar, dass die von EZB und EU-Kommission attestierte „Systemrelevanz“ Zyperns und dessen Banken „von Anbeginn an ein Ammenmärchen“ gewesen sei. 

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Polizeihubschrauber am Berliner Olympiastadion abgestürzt. Offenbar waren die beiden Helikopter während der Landung bei Schneegestöber miteinander kollidiert. Die Bundespolizei übte am Olympiastadion den Einsatz gegen Hooligans bei einem Fußballspiel.

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Ein Drittel der Deutschen glaubt: Banken sind unsicher. - Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin macht die Hilfe Europas für Zypern von einem relevanten Beitrag der Sparer und Anleger sowie von weitreichenden Reformschritten des Inselstaats abhängig.

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EZB stellt Zypern Ultimatum für Nothilfe. Später könne die Nothilfe nur gewährt werden, wenn ein Rettungsprogramm von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) feststehe, dass die Solvenz der Banken sichere.

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Bundesregierung will gegenüber Zypern hart bleiben – Staat könnte separat von den Banken gerettet werden – Kauder: Griechenland musste mehr Lasten tragen

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